Was verursacht die Verkohlung von Heißschmelzklebstoffen

Drei Ursachen für die Verkohlung

Vermeidung ungeplanter Ausfallzeiten und Kosten für Ersatzteile

Bei den meisten Endverpackungsbetrieben ist die Klebstoffverkohlung häufig die Hauptursache für Ausfallzeiten. Wenn sich erst einmal verkohlter Klebstoff in der Heißleimanlage befindet, ist es fast unmöglich, diesen ohne die Ergreifung extremer Maßnahmen zu entfernen. Auch nach Anlagenspülungen kann verkohlter Klebstoff immer noch in toten Winkeln der Anlage haften und weiter Probleme verursachen, welche die Betriebszeit und Produktivität beeinträchtigen. 

Es gibt drei Hauptursachen für die Verkohlung – Überhitzung, Verunreinigung und Oxidation – und alle treten in den meisten Verpackungsanwendungen mit Heißleim regelmäßig auf. Erfahren Sie mehr über diese Ursachen und deren Vermeidung.

Video: Ursachen der Klebstoffverkohlung


Überhitzung

Die Verkohlung beginnt, wenn sich Klebstoff nach langer Wärmeeinwirkung zersetzt und zu Gel umwandelt. Dieses Gel kann nicht durch eine Heißleimanlage fließen und bleibt letztlich an den Wänden der Schmelzbehälter und Schläuche kleben. Nachdem es sich an den Anlagenkomponenten abgesetzt hat, wird das Gel lange Zeit übermäßiger Hitze ausgesetzt und verbrannt bzw. verkohlt.

Die meisten Heißleimanlagen nutzen Schmelzbehälter für die Erwärmung des Klebstoffs auf die geforderte Temperatur. Klebstoff am Rand des Behälters wird größerer Hitze ausgesetzt und verbrennt schneller, wie bei einem Schmortopf, bei dem verbranntes Essen um den Rand herum entsteht. Diese ineffiziente Erwärmungsmethode trifft gewöhnlich mit einigen Praktiken zusammen, die in vielen Endverpackungsanlagen anzutreffen sind:

1. Längere Einschaltzeit von Heißleimanlagen und Schmelzbehältern

2. Erhöhung der Temperatureinstellungen der Anlage zur Kompensation von Temperaturverlust oder Wärmeschocks beim Hinzugeben von Klebstoff mit Raumtemperatur in die erhitzte Anlage

3. Nutzung einer ungeeigneten Schmelzbehältergröße für den Leimdurchsatz

Unabhängig von der Anwendung gilt jedoch: wenn Heißschmelzklebstoff längere Zeit in einem Heiztank verweilt, zersetzt er sich erzeugt Klebstoffverkohlung.

Verunreinigung

Obwohl Hitze und Oxidation die beiden Hauptursachen für Klebstoffverkohlung sind, können auch Verunreinigungen in der Umgebung, wie Schmutz und Staub, Verkohlung verursachen. In vielen Fertigungseinrichtungen, wie in Bäckereien, bei der Milchproduktion und bei der Papierverarbeitung, schweben infolge der durchgeführten Verfahren beträchtliche Schmutzstoffmengen in der Luft. Bei schlechter Belüftung können nach Öffnen der Deckel in Heissleimanlagen durch die Bediener Partikel in den geschmolzenen Klebstoff gelangen, verbrennen und schließlich zu verkohltem Klebstoff führen, der an den Anlagenkomponenten haftet.

Ultimately, prevention is the best approach to dealing with adhesive char in end-of-line packaging operations. With proper equipment and procedures, you can prevent adhesive char from effecting creating costly downtime from unplanned maintenance issues.    

Oxidation

Klebstoffverkohlung kann auch auftreten, wenn geschmolzener Klebstoff regelmäßig der Luft ausgesetzt wird. Dies kann passieren, wenn die Leimfüllstandsregelung nicht richtig gewartet wird oder wenn die Bediener den Deckel der Anlage ständig öffnen und schließen. Dies kommt häufig vor, da die meisten Heißleimanlagen eine manuelle Hinzugabe von Klebstoffpellets wegen fehlender oder nicht funktionierender Zufuhrsysteme erfordern.

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