Kosten für die wartung von heissleimanlagen

Vermeidung von kosten durch ungeplante ausfallzeiten und ersatzteile

Reaktive oder vorbeugende Instandhaltung

Bei der Verpackungstechnik diktieren Produktionsprobleme normalerweise die größten Anstrengungen bei der Wartung und Instandhaltung von Heißleimanlagen. Die Eindämmung der Klebstoffverkohlung bei Anlagen mit einem Schmelzprozess in einem Behälter ist ein ständiger Kampf. Diese reaktiven Instandhaltungsereignisse führen oft zu teuren Ausfallzeiten und erzeugen eine Situation, bei der Manager die benötigten Ersatzteile über Nacht beschaffen und möglicherweise Anlagenspezialisten hinzuziehen müssen, um die Verpackungslinien wieder zum Laufen zu bringen.

Wenn die Anlage zu lange vernachlässigt wurde, reicht eine einfache Spülung oder ein Filteraustausch eventuell nicht aus. Es kommt nicht selten vor, dass eine Heißleimanlage vollständig zerlegt werden muss. Einzelne Teile werden entweder ausgetauscht oder in heißes Öl getaucht, um Verkohlungen aus toten Winkeln der Teile, die nicht gespült werden können, zu entfernen. Danach wird die Anlage wieder mit Ersatzdichtungen zusammengebaut und erneut kalibriert.

Für eine möglichst lange effektive Betriebszeit von Hotmelt-Anlagen ist die Entwicklung eines vorbeugenden Wartungsprozesses der beste Ansatz. Größere Anlagen mit 10 bis 15 oder mehr Linien müssen auf einen vernünftigen vorausschauenden Instandhaltungsprozess vertrauen können, um die Verpackungstechnik am Laufen zu halten. Diese Anlagen beschäftigen oft spezielles Personal für die Reinigung und Spülung von Heißleimanlagen in vorgegebenen Intervallen.

Video: Kosten für die Wartung von Heißleimanlagen

 

Erhaltung einer optimalen hotmelt-anlage

Während ein reaktives Instandhaltungsereignis beträchtliche Kosten verursacht, sind mit der vorbeugenden Wartung von Hotmelt-Anlagen trotzdem noch messbare Kosten verbunden. Bei jeder Anlagenspülung gibt es mehrere Kostenelemente:


Verschwendeter Klebstoff, der aus der Anlage gespült wird – bis zu 4,5 kg bei größeren Anlagen mit Vorratsbehälter
Reinigungsmittel (Paraffinwachs, Erdnussöl, pflanzliches Öl) – beseitigen Verkohlungen, die an den Wänden von Messgeräten, Schläuchen und Auftragsgeräten haften
Ausfallzeit – Anlagen müssen eventuell mehrmals mit neuem Reinigungsmittel gespült werden, um verkohlten Klebstoff ausreichend zu entfernen
Ersatzteile – dazu gehören neue Filter, Düsen und Dichtungen
Arbeitsaufwand – eigenes Personal für die Anlagenreinigung oder eine spezialisierte Fremdfirma

Diese Reinigungsereignisse brauchen ebenfalls Zeit und legen die gesamte Linie still. Im Durchschnitt dauert es 4 bis 6 Stunden, um eine Heißleimanlage mit Vorratsbehälter wirksam zu spülen, den Behälter, die Schläuche und Auftragsgeräte zu reinigen sowie die Filter, Dichtungen und Düsen zu wechseln. Obwohl sich diese Kosten summieren, sind sie immer noch viel niedriger als die Kosten für ein reaktives Instandhaltungsereignis.

Wie oft ist eine Wartung notwendig?

Es ist stets ratsam, den durch den Gerätehersteller empfohlenen Wartungsplan zu befolgen. Allerdings hängt die Häufigkeit der Wartung an Heißleimanlagen häufig von der speziellen Anwendung, der Produktionsumgebung und den Heißleimgeräten in der Linie ab. 

Beispielsweise fordert ein US-Hersteller von Kartons für Floh- und Zeckenmittel mit einer behälterbasierten Heißleimanlage eine Anlagenspülung alle 3 Monate. Diese Anlage läuft nur vier Tage in der Woche und verarbeitet nur relativ wenig Klebstoff pro Jahr (272 kg). Außerdem befindet sich die Anlage in einer sauberen Umgebung ohne zu viel Papierstaub oder andere wesentliche Verunreinigungen. Ohne die typischen Verunreinigungsfaktoren ist es wahrscheinlich, dass die Anlage selbst und die Klebstofftemperaturregelung diese Wartunghäufigkeit erzeugen.

Kosten der Klebstoffverkohlung

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Bleiben Sie informiert

Über Instandhaltungsoptionen und vorbildliche Verfahren informiert bleiben – das ist eine der besten Möglichkeiten zur Entwicklung und Erhaltung von Hot-Melt-Anlagen. Zusätzlich zu Publikationen von Ausrüstungsherstellern und Branchenverbänden kann die Aufrechterhaltung der Verbindungen mit anderen Einrichtungen in Ihrem Unternehmen hilfreiche Einblicke in Möglichkeiten zur Verfahrensverbesserung und in neue Anlagenoptionen bieten. 

Selbst innerhalb eines Unternehmens können Anlagen unterschiedliche Geräte für die gleichen Endverpackungsanwendungen nutzen. In manchen Fällen sind diese Anlagen nur weniger als einen Kilometer voneinander oder vom Hauptsitz des Unternehmens entfernt. Obwohl Anlagenmanager eventuell Informationen austauschen, werden sie möglicherweise nicht an technisches oder Wartungspersonal auf Anlagenebene weitergeleitet, um Instandhaltungsprobleme zu verhindern, welche die Kosten steigern sowie Produktivität und Rentabilität beeinträchtigen.


 

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