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Die Gestaltung körniger Granitoberflächen Mit der Serie EcoQuip EQ300s

Die scharfen Bordsteinkanten in der Denman Street in London hatten bereits Schäden an einer Vielzahl von Fahrzeugen verursacht, darunter auch Luxuslimousinen, wie Bentleys, Rolls-Royce und Jaguars, mit denen häufig Hotelgäste abgeholt oder abgesetzt werden. Die Bordsteinkante sollte verändert werden, um weitere Beschädigungen an Fahrzeugen zu verhindern, und man wollte zudem einen Fahrradweg anlegen. Die Modifikation von Granit-Bordsteinkanten ist jedoch ein zeit- und kostenintensiver Prozess, für den normalerweise die gesamte Straße gesperrt und eine Menge Abraum entfernt werden muss, damit das Ergebnis ansprechend ist.

In nur wenigen Stunden wurden 40 laufende Meter Straßenbelag erneuert.

Mit Hilfe der neuartigen, patentierten D-Kerb-Technologie, entwickelt von der Firma D-Drill, lassen sich Randsteine vor Ort zurechtschneiden, ohne dass man sie dafür aufwendig ersetzen und abtransportieren müsste, und auch langwierige Straßensperrungen lassen sich so vermeiden. Der Nachteil bei Steinschneideverfahren ist jedoch immer das äußere Erscheinungsbild der neu entstandenen Schnittfläche: Bei Granit-Randsteinen ist die Schnittfläche meist glatt und hebt sich von den bestehenden verwitterten und verfärbten Oberflächen ab. Damit der Fahrradweg optimal genutzt werden konnte, verwendete man EcoQuip EQ300s, um dem Granit eine körnige Oberfläche zu geben, welche derjenigen der bestehenden Bordsteinkanten entsprach. Anders als bei anderen Technologien, beispielsweise Hochdruckwasser- oder Trockenstrahl-Verfahren fällt mit der EQ300-Methode nur eine geringe Abfallmenge an, so dass die Straße für den Verkehr geöffnet bleibt und lediglich die unmittelbaren Arbeitsbereiche abgedeckt werden müssen. Die Erneuerung des Randsteines mit 40 laufenden Meter war in nur wenigen Stunden erledigt. Üblicherweise erhalten Steine mit Hilfe von Nadelpistolen ein neues Profil. Angesichts der Länge der Straße hätte dies jedoch mehrere Tage gedauert. EcoQuip EQ300 ist ein autonomes Gerät, das an den Einsatzort transportiert wird und dort nur noch an einen ausreichend dimensionierten Kompressor angeschlossen werden muss.

Identische Oberflächenstruktur und Texturen

D-Drill erreichte so mit Hilfe seines D-Kerb-Verfahrens das gewünschte Ergebnis und konnte darüber hinaus die Oberflächenstruktur und Texturen der modifizierten Randsteine dank unserer EcoQuip-Dampfstrahllösung an die unbehandelten Flächen anpassen. Die Firma D-Drill meint dazu: „Es ist wichtig, dass sich der Druck und die Art des Mediums frei wählen lassen, damit das Erscheinungsbild der Schnittflächen später auch wirklich den übrigen Oberflächen entspricht. Abwaschverfahren reinigen nicht nur den Arbeitsbereich, sondern machen auch Unterschiede zwischen neu geschnittenen und älteren Oberflächen sichtbar. Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist die EcoQuip-Technologie wesentlich sauberer und spart uns eine Menge Zeit!“