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Strengere Vorschriften und höhere Wettbewerbsfähigkeit - so geht's!

ProMixII Anwendungs Bericht

Der belgische Mittelständler AJK hat sich auf die Produktion und den Vertrieb von Müllcontainern, -pressen und anderem im Entsorgungs- und Transportsektor spezialisiert. Da die Produkte permanent den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen ausgesetzt sind und Objekte enthalten, die sie leicht beschädigen können, benötigen die Container eine exzellente Oberflächengüte.

Das bisherige Verfahren

AJK verwendete ein EinkomponentenMaterial, das in 20-Liter-Behältern angeliefert wurde. Es wurden 2 Liter Lösungsmittel hinzugefügt und das Material zu den Spritzkabinen gebracht, wo das Endprodukt beschichtet wurde. Das da Material aus Sicherheitsgründen in einem getrennten Gebäude gelagert wurde, entstand ein hoher Spritzzeitaufwand.

Das Aufbringen des Lackes (sowohl der Grundierung als auch der Kundenfarbe) erfolgte in fünf separaten Spritzkabinen mittels separater President® Pumpen mit Elektrostatik-Pistolen vom Typ 4500 AA. Diese Installationen arbeiteten zwangsläufig unabhängig voneinander, wodurch eine einheitliche Oberflächengüte nur schwer erreicht werden konnte. Das Standardangebot an den Kunden bestand aus einem EinkomponentenFinish; Zweikomponenten- und Hochglanzbeschichtungen kosteten extra.

Das neue Verfahren

AJK steckte sich selbst das Ziel, die 2007 VOC-Auflagen nicht nur zu erfüllen, sondern auch das Wettbewerbsangebot gegenüber seinen Kunden zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde ein zentraler Pumpenraum mit zwei Xtreme™ Pumpen mit 300-LiterGebinden, Rührwerk und Alarmvorrichtung installiert, die meldet, wenn der Gebindestand 100 Liter erreicht. Zum Aufbringen des Materials wurden fünf ProMix™ II mit Farbwechsel mit Elektrostatik-PRO™ XS 4-Pistolen angeschafft. Die bestehenden fünf President® Pumpen werden weiterhin für das Aufbringen von kundenspezifischen Farben verwendet.

Der Pumpenraum wurde in einem leicht zugänglichen Bereich in der Produktionshalle installiert, sodass eine regelmäßige Versorgung gewährleistet ist. Die ProMix™ II Materialsteuerungs- und Bedienelemente befinden sich in einem Schutzschrank in den Spritzkabinen, um ihre Sauberkeit zu gewährleisten. In Zusammenarbeit mit dem Farbenhersteller wurde entschieden, auf eine neue Zweikomponenten Hochglanzfarbe und eine neue Grundierung umzusteigen, die beide den gleichen Härter verwenden. Das Material, das keine Vormischung mehr erfordert, wird in 10-Liter-Gebinden angeliefert.

Resultate Vorteile

Resultate Interne Vorteile:

  • Geringerer Materialverbrauch: Der Materialverbrauch wurde um 60 Prozent reduziert;
  • Geringere Entsorgungskosten: Dank geringeren Materialverbrauchs;
  • Produktivitätsplus: Dank zentraler Materialverteilung wurde ein Produktivitätsanstieg von 20 Prozent erreicht;
  • Geringere Lagerbestände: Dank der Verwendung des gleichen Katalysators und des 2-Komponentenmaterials;
  • Optimierte Materialdeckung in Eckbereichen: Dank des hohen Anteils an festen Partikeln wird der elektro-statische Effekt erhöht;
  • Dickere Materialschicht: Anstelle von ca. 70 Mikron verbleiben 110 Mikron an Trockenmaterial auf den Produkten;
  • Verbesserter Ausstoß: Dank kürzerer Trocknungszeiten können die Produkte schneller verarbeitet werden.

Resultate Externe Vorteile:

  • Kundenangebot: Das Standardangebot ist heute ein Zweikomponenten-Finishing, während die Mitbewerber nur Einkomponenten-Lösungen anbieten;
  • Verbesserte Widerstandsfähigkeit: Schutz gegen Beschädigungen;
  • Repräsentatives Produkt: Der lanzgrad der Produkte ist höher, und das Erscheinngsbild hält länger.

„Wir sind mit den Ergebnisse äußerst zufrieden,“ so Direktor Gunter Janssen. „Sowohl unsere internen Verfahren als auch unser Produktangebot gegenüber den Kunden wurden spürbar verbessert. Wir sind bereit für die Zukunft.” Weitere Informationen erhalten Sie bei: Peter van Keulen, Wiltec BV, Tel.: +31 413244444, Fax: +31 413244499.