Zentralschmierung gestattet effiziente und sichere Schmierung

Zentralschmierung stellt die einzige Option für sicheres und effzientes Schmieren schweren Geräts dar.

Bei vielen Fuhrparks sind die Maschinen darauf angewiesen, bei jeder Schicht einmal geschmiert zu werden, was den Bediener bis zu eine Stunde in Anspruch nehmen kann. In den meisten Fällen bedeutet manuelles Schmieren, dass die Maschine abgeschaltet wird und somit an Produktivität verliert. Darüber hinaus wirkt sich manuelles Schmieren ermüdend auf den Bediener aus, was in Hochrisiko-Umgebungen ein kritisches Sicherheitsproblem darstellt.

Die Kehrseite von batteriebetriebenen Fettpressen

Da manuelles Schmieren ermüdend ist, ziehen es viele Bediener vor, sich die Arbeit mit batteriebetriebenen Fettpressen zu erleichtern. Batteriebetriebenen Fettpressen sind ein wenig schwerer, als ihr manuelles Pendant, können aber Fett mit Drücken von bis zu 10.000 psi abgeben. Sie stellen ein effizientes Instrument zur Beseitigung von etwaigen Blockaden im Leitungssystem dar. Sie brauchen sich nur einmal die tragbare Kraft und das geringere Ermüdungsrisiko zu vergegenwärtigen, dann verstehen Sie sofort, warum Bediener sich für batteriebetriebene Geräte entscheiden.

Batteriebetriebene Fettpressen können also der Ermüdung des Bedieners entgegenwirken, haben aber auch eine Kehrseite. Aufgrund der Kraft und der Mühelosigkeit der Benutzung geht den Bedienerndie Rückmeldung verloren, die sie „spüren“ lässt, ob ein Schmierstelle blockiert ist oder ob die Verbindung angemessen geschmiert ist. Einige Fuhrparks stellen ihren Bedienern keine batteriebetriebenen Fettpressen zur Verfügung, weil sie zu viel Fett verschwenden. EinigeSchmiernippel können mit einer manuellen Fettpresse auch sehr schwer zu erreichen sein und lassen sich nicht visuell darauf hin überprüfen, ob sie sauber sind. Dies bedeutet, dass Anlagen nicht richtig geschmiert werden können, was die Sicherheit des Bedieners und die Leistung des Systems beeinträchtigt.

Manche Schmiernippel lassen sich nicht visuell darauf hin überprüfen, ob sie sauber sind.

Schwer erreichbare Schmierstellen führen zu unsicheren Arbeitsbedingungen.

Schmieren sollte nicht anstelle einer Reinigung erfolgen

Mit dem Abschmieren befasste Techniker fassen das Fetten und Schmieren als eine Reinigungsmaßnahme auf: frisches Fett gelangt in den Schmiernippel, bis zum Austreten des „sauberen“ Fetts an an anderer Stelle. Dadurch werden Verunreinigungen vermeintlich aus dem System herausgespült. Wenn man die Wahl hat, entweder abrasive und korrosive Materialien in der Verbindung verbleiben zu lassen, oder bei einer Reinigungsmaßnahme Fett zu verschwenden, entscheiden sich die meisten dafür, Fett zu verschwenden, da es als das kleinere Übel angesehen wird. Schließlich handelt es sich doch nur um einen kleinen Schuss Fett mehr, oder?

Allerdings verschwendet diese Methode nicht nur ein wenig, sondern eine ganze Menge Fett. Und die Verschwendung nimmt noch zu, wenn der Bediener während der Durchführung des Fettens abgelenkt oder unaufmerksam ist. Der Gebrauch von zu viel Fett stellt nicht nur eine Verschwendung dar, sondern birgt auch dieGefahr, gegen Umwelt- und Sicherheitsbestimmungen zu verstoßen

Der Gebrauch von zu viel Fett stellt eine Verschwendung dar und birgt die Gefahr, gegen Umwelt- und Sicherheitsbestimmungen zu verstoßen.

Moderne Schmierstoffe verlangen nach modernen Schmierverfahren

Moderne Schmierstoffe werden im Labor entwickelt. Sie sorgen für höchstmöglichen Schutz beweglicher Verbindungen und Erhaltung der Maschinenleistung unter den denkbar anspruchsvollsten Betriebsbedingungen. Die Fortschritte der Schmiertechnik sorgen für hohe Verfügbarkeit des Fuhrparks und gute Leistungskennzahlen. Sie bedeuten aber auch, dass die gewohnten Abschmiertätigkeiten ihre Bedeutung verlieren. Die technische Innovation bietet für Fuhrparks und Bediener mehr Optionen für die optimale Abschmierung ihres Fuhrparks und steigert zugleich ihre Verfügbarkeit. Neben manuellen, druckluft- oder batteriebetriebenen Fettpressen können die Fuhrparks auch mit Zentralschmiersystemen ausgestattet werden, bei denen die Maschinen im laufenden Betrieb abgeschmiert werden, was eine Reduzierung — oder sogar Beseitigung — der Ermüdung des Bedieners und der Ausfallzeiten bedeutet.

Zentralschmierung beseitigt Ausfallzeiten

Zentralschmiersysteme sorgen zuverlässig für eine längere Nutzungsdauer und bessere Leistungskennzahlen. Zentralschmiersystem sorgen für gleichbleibend zuverlässige Schmierstoffzufuhr und für eine kontinuierliche Versorgung der Verbindungsstellen eines Geräts mit frischem Schmierstoff, ohne diese jedoch zu überschmieren. Durch die dauerhafte automatische Zuführung von Schmiermittel bleiben die Schmierstellen frei von Verunreinigungen, wodurch sich eine Reinigung erübrigt. Außerdem muss die Maschine nicht für Abschmierarbeiten außer Betrieb genommen werden — was die Produktivität steigert. Im praktischen Einsatz wurde in vielen Fällen bewiesen, dass durch den Umstieg von manueller Schmierung auf ein Zentralschmieranlage der jährliche Schmierstoffverbrauch um 50 %oder mehr gesenkt werden kann.

Das Nachfüllen von Zentralschmieranlagen ist nicht völlig unproblematisch

Wie jede andere Maschine auch, nehmen Zentralschmiersysteme regelmäßig Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch. Um sicherzustellen, dass das System den Erwartungen entsprechend arbeitet, müssen sie nachgefüllt werden. Die meisten Schmiermittelbehälter sind auf mobilen geländegängigen Geräten hoch oben montiert, damit sie sich nicht in der Gefahrenzone befinden. Dies bedeutet für die meisten Techniker, die den Behälter im Rahmen der vorbeugenden Wartung befüllen, dass sie zum Nachfüllen klettern müssen.

Bei sehr großen Maschinen ist es üblich, dass der Bediener zum Nachfüllen mit einem Schlauch auf eine Leiter oder Stufen steigt und diesen an den Behälter anschließt Das Tragen eines Schlauches führt automatisch dazu, dass beim Aufstieg zum Behälter eine Hand, die für das sichere Steigen mit drei Haltepunkten benötigt wird, nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn Behälter sehr hoch angebracht sind, kann es schwierig sein zu erkennen, wann der Behälter voll ist. Für dieses Problem gibt es verschiedene Lösungen:

  • Transparente, gut sichtbare Behälter
    Manche Zentralschmieranlagen verfügen über transparente, gut sichtbare Behälter, deren Einfüllöffnung auch vom Boden gut erkennbar ist. Das erleichtert dem Bediener das Nachfüllen, denn er sieht, wann er genug nachgefüllt hat und kann dann entsprechend verhindern, dass Schmierstoff überläuft oder der Behälter überfüllt wird.
  • Überlaufschläuche
    Bei Behältern aus Stahl sind manche Systeme mit Überlaufschläuchen ausgestattet. Überschüssiger Schmierstoff kann aus dem Behälter (hoffentlich) in einen Eimer ablaufen, was dem Bediener anzeigt, dass der Behälter aufgefüllt ist.
  • Automatisches Absperrventil
    Derartige Systeme unterbrechen den Schmierstofffluss automatisch, sobald der Behälter aufgefüllt ist. Der Bediener braucht den Füllstand des Schmierstoffs nicht im Auge zu behalten und Überlaufschläuche sind nicht erforderlich.  Diese Systeme reduzieren das Risiko eines Überdrucks im Fettbehälter und der Verschwendung von Fett.


Graco gestattet das Nachfüllen in Bodennähe mit automatischen Absperrvorrichtungen

Graco bietet zum sicheren Nachfüllen von Zentralschmiersystemen automatische Absperrvorrichtungen mit Nachfülloptionen in Bodennähe sowohl für elektrisch als auch hydraulisch betriebene Dyna-Star und G3 Pumpen an Zentralschmiersystemen. Die Lösungen von Graco funktionieren mechanisch, was bedeutet, dass eine Person den Behälter sicher vom Boden aus nachfüllen kann, ohne dass an der Maschine Strom eingeschaltet ist.

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