Minimierung des Reinigungsaufwands für Hotmelt-Anlagen

Ein Tank-Free-System wie das InvisiPac reduziert Reinigungszeit und -kosten für Ihr Hotmelt-System

Ein Hotmelt-System gibt schnell und konstant Klebstoff mit der richtigen Temperatur und Viskosität aus, damit eine Verpackungslinie reibungslos und effizient läuft. Leider muss ein Hotmelt-System regelmäßig gereinigt werden, was zu Stillstandszeiten der Produktionslinie führt.

Eine verstopfte Düse ist eines der häufigsten Probleme, das zu Stillstandszeiten der Produktionslinie, langen Düsenreinigungszeiten, Sicherheitsproblemen und letztendlich zu verminderter Produktivität und Rentabilität führt.


Das Hauptproblem: Verkohlung im Behälter

Das Kernproblem im Zusammenhang mit verstopften Düsen ist die Klebstoffverkohlung. Sie wird durch Komponenten hervorgerufen, die über einen längeren Zeitraum im Einsatz sind, wie z. B. Applikatoren und Schläuche. Meistens ist jedoch das System selbst die Quelle der Klebstoffverkohlung.

Traditionell sind Hotmelt-Dosiersysteme mit Behältern ausgestattet, in denen Klebstoffe stunden- oder tagelang auf hohe Temperaturen erhitzt werden. Diese langen Hitzeeinwirkungen führen zur Klebstoffverkohlung, d. h. zur Überhitzung und Verbrennung des Klebstoffs. Wenn Klebstoff verkohlt, führt dies zu harten Klumpen, die nicht mehr thermoplastisch sind. Diese Klumpen kleben an den Wänden oder an der Oberseite des Behälters.

Beseitigung von verkohltem Klebstoff

Klebstoffverkohlung verursacht Düsenverstopfungen und führt somit zu einem erhöhten Wartungsaufwand. Das verkohlte Material muss aus dem Behälter entfernt werden, damit die Produktion nicht zurückbleibt. Leider kann das Entfernen von Verkohlung Stunden dauern. Nur das Abkratzen und Wiederaufheizen kann zwei Stunden dauern, was zu einer geringeren Produktivität und Rentabilität Ihres Heißleimsystems führt.

Sicherheitsprobleme bei der Verkohlungsentfernung

Außerdem sind Sicherheitsprobleme mit der Verkohlungsentfernung verbunden. Um die Anlage so schnell wie möglich in Betrieb nehmen zu können, wird die Verkohlung häufig durch die Wartung der Anlage und Anlagenspülungen bei hohen Temperaturen entfernt, was die Gefahr von schweren Verbrennungen erhöht. Dieses Risiko erhöht sich, wenn Bediener oder Wartungstechniker keine geeignete, hitzebeständige PSA bei diesen Wartungsarbeiten tragen. Darüber hinaus setzt heißer und verkohlter Klebstoff unangenehm riechende und giftige Dämpfe frei, die die Atmung des Bedieners beeinträchtigen können. 

Die Lösung: ein Tank-Free-System!

Vereinfacht gesagt bedeutet das Nichtvorhandensein eines Behälters, dass Sie auch keine Probleme mit Klebstoffverkohlung haben. Denn ein Tank-Free-System wie das InvisiPac von Graco erwärmt nur wenig Material und nur dann, wenn es benötigt wird (zunächst 500 g, danach aber durch das FIFO-Prinzip deutlich weniger). Weil nicht mehr Material erhitzt wird als gebraucht wird, wird das Material nie überhitzt oder verbrannt. Dadurch werden Verkohlungen und Düsenverstopfungen beseitigt sowie der Wartungsaufwand gesenkt.

Ein Tank-Free-System wie das InvisiPac reduziert Reinigungszeit und -kosten für Ihr Hotmelt-System beträchtlich. Und da keinr große Menge an heißem Schmelzkleber für das Personal zugänglich ist, gibt es signifikante Vorteile in Bezug auf Gesundheitsschutz und Sicherheit für die Bediener. Weitere Informationen erhalten Sie bei den Hotmelt-Experten von Graco.

Mit einem Techniker sprechen

Ihre Privatsphäre ist Graco sehr wichtig. Wir werden Ihre Daten nicht an andere Unternehmen verkaufen. Um Ihren Bedürfnissen am besten nachzukommen, können Ihre Daten jedoch an die Vertriebspartner von Graco weitergegeben werden. Einzelhalten dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.