Dampfstrahl-Fassadenreinigung für Kommunen

FEUCHTSTRAHLVERFAHREN: EIN NEUES REINIGUNGS- UND OBERFLÄCHENVORBEREITUNGSTOOL FÜR KOMMUNEN

Praktisch jede Abteilung für öffentliche Arbeiten hatte die nicht zu beneidende Aufgabe, Farbe oder andere Markierungen von Straßen, Wänden oder anderen Strukturen zu entfernen.  Unabhängig davon, ob das Ziel eine neue Fahrbahnmarkierung, unerwünschte Graffitis oder ein verwittertes Denkmal ist, das restauriert werden muss. Das Entfernen von Markierungen hat sich als problematische Aufgabe erwiesen, die mit Gesundheits- und Umweltproblemen einhergeht.

Die Standardauswahl für großflächige Entfernung war in der Vergangenheit Sandstrahlen oder andere Trockenstrahltechniken. Trockenstrahlen war eine wirksame, jedoch sehr staubige Methode, bei der kristallines Siliziumdioxid und andere Abrieb- oder Untergrundpartikel freigesetzt wurden, die negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt hatten. Da sich die meisten städtischen Projekte in öffentlichen Bereichen mit Anwohnern und Unternehmen in der Nähe befinden, ist Staub sowohl für die Beschäftigten als auch für Menschen in der Umgebung ein Problem. Insbesondere, weil sie keine angemessene persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen.

Als Alternative zum Trockenstrahlen wurde in den 1960er Jahren das Nassstrahlen entwickelt, um flüchtigen Staub zu reduzieren. Aufgrund des hohen Wasserverbrauchs, des Problems der Einschlusses und Entsorgung von kontaminiertem Wasser, setzte es sich jedoch nur langsam durch. Die Vertrautheit des Auftragnehmers mit dem Trockenstrahlen und die zusätzlichen Kosten durch den Wasser- und erhöhten Strahlmittelverbrauch schränkten die Akzeptanz des Nassstrahlens ein.   

Um einige der Herausforderungen des Nass- und Trockenstrahlens zu bewältigen, erprobten immer mehr Gemeinden das Feuchstrahlverfahren, bei dem nur so viel Wasser verwendet wird, dass Staub unterdrückt wird und die gewünschten Produktionsraten erhalten bleiben. Geräte wie das in Abb. 2 gezeigte Graco EcoQuip 2 EQp, kombinieren Wasser und Strahlmittel in einer Druckkammer und leiten das Gemisch in einen einstellbaren Luftstrom, wodurch der Staub im Vergleich zum Trockenstrahlen um bis zu 92% reduziert wird. Darüber hinaus werden diese neuen Maschinen dem Namen „Vapour“ gerecht - der EQP verbraucht durchschnittlich ein Viertel bis die Hälfte Wasser pro Minute.

 

Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltfaktoren spielen eine größere Rolle

Gesundheits- und Umweltfaktoren waren die Hauptfaktoren bei der Entwicklung von Nass- und Feuchtstrahlsystemen. In den 1950er und 60er Jahren untersagten mehrere europäische Staaten das Sandstrahlen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Silikose, einer beruflichen Gefahr beim Einatmen von Quarzstaub. Während in den USA das Sandstrahlen noch nicht vollständig verboten ist, hat die US-Arbeitsschutzbehörde (OSHA) 2016 eine Silica Regelung erlassen. Diese senkt die zulässige Expositionsgrenze für einatembares kristallines Siliziumdioxid für die allgemeine Industrie und Schifffahrt um 50 % und  für den Bau um 80 %. Die Baunorm trat am 23. September 2017 in Kraft. 

Das Nassstrahlen unterlag auch Umweltauflagen. Nach Angaben der Environmental Protection Agency (EPA) der Vereinigten Staaten hat das in den 1940er Jahren erstmals verabschiedete und seitdem mehrfach geänderte Bundesgesetz zur Kontrolle der Wasserverschmutzung die Einleitung von Schadstoffen in schiffbare Gewässer streng begrenzt. Staaten und Städte haben auch die Menge an flüchtigem Wasser in Regenwassersystemen auf Grund der von einigen Systemen verbrauchten Wassermenge untersucht. Beispielsweise verbrauchen Halodüsen, die den Strahl mit einem Wassermantel umgeben, und Wassereinspritzdüsen (WINs), welche das Strahlmittel mithilfe von Wasserstrahlen dämpfen, erhebliche Mengen Wasser.

Das Feuchtstrahlverfahren richtet sich an die Problematik des flüchtigen Staubes, sowohl als auch des Wasserabflusses. Feuchtstrahlsysteme kombinieren Wasser und Abrasiv in einem Behälter unter Druck, leiten diese Mixtur dann in den Luftstrom und sorgen so für eine präzise Kontrolle des Luftdrucks und des Wasser-Abrasiv Gemisches. Somit reduzieren sie die Menge an verbrauchtem Medium und Wasser. Bei der Feuchtstrahlmethode werden einzelne Körner des Abrasivs in Wasser eingekapselt, wodurch die Partikel beschwert werden und beim Aufprall mehr Massewirkung aufbringen. Da Staub minimiert wird, ist generell weniger Einschluss erforderlich. Die Reinigungszeiten für die Medien können reduziert werden. Mit seinem geringerem Wasserverbrauch als bei „slurry“ oder anderen Technologien auf Wasserbasis hinterlässt das Feuchtstrahlverfahren keine Wasseransammlungen. Die Wahrscheinlichkeit eines toxischen Abflusses wird erheblich verringert. Es reduziert auch den Rückprall von Schleifpartikeln, die eine Gefahr für die Arbeitnehmer und die Umwelt darstellen.

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